Tadellose Bedingungen in den LanglaufgebietenGeöffnete Langlaufgebiete PresseportalMedienmappe langlauf.ch Gemeinsam für den LanglaufSwica fördert Gesundheitsvorsorge Pechvogel Cologna: "Verlasse Kanada trotzdem mit sehr guten Gefühlen"Mit einem selbstverschuldeten Sturz in der letzen Kurve vergab Dario Cologna seine Meaillenchance im 50-km-Rennen. Petter Northug setzte sich vor Axel Teichmann und Johann Olsson durch.
"Ich weiss nicht, ob Johann Olsson und ich uns berührt haben. Jedenfalls rutschte mein Ski weg, die Stelle war leicht eisig. Olsson trifft sicher keine Schuld. Für mich ist das natürlich sehr bitter, ich bin sicher, dass ich eine Medaille gewonnen hätte. Das wäre der Hammer gewesen, der Fünfziger gilt schliesslich als Königsdisziplin. Gold wäre es wohl nicht geworden, Petter Northug wäre wohl auch für mich zu stark gewesen. Aber Silber oder Bronze. Ich freue mich, an der Schlussfeier die Fahne tragen zu dürfen. Ich werde es trotz allem mit einem Lächeln tun. Und dank dem Olympiasieg über 15 km verlasse ich Kanada mit sehr guten Gefühlen. Ich habe nebenbei ja den Beweis erbracht, dass ich auch über 50 km das Zeug zum Sieger habe". Si Riesenpech für Dario Cologna!Olympische Winterspiele in Vancouver 2010: 50 km Langlauf Herren
Ein Sturz beim Einbiegen auf die Zielgerade hat Dario Cologna um eine Medaille im 50-km-Marathon gebracht.
Cologna lieferte sich in der letzten Linkskurve ein Ellbogen-Duell mit Johann Olsson. Als der Bündner wieder etwas Freiraum hatte, geriet er aus dem Gleichgewicht. Statt um Silber oder Bronze zu spurten, musste sich der 15-km-Olympiasieger mit dem 10. Rang begnügen. Grösseres Pech als der Bündner nach einem Einsatz über zwei Stunden Dauer kann man kaum haben. Cologna ist der tragische Langlauf-Held von Vancouver.
Bis zu seinem Missgeschick hatte Cologna ein taktisch geschicktes Rennen gelaufen. Auf den letzten 8 km drückte der Schweizer Teilnehmer dem Geschehen an der Spitze den Stempel auf. In der letzten Steigung liefen Andrus Veerpalu (Est), Petter Northug (No), Cologna und Axel Teichmann (De) Seite an Seite. Auf der Gegengeraden kam noch ein Sextett für die Medaillen in Frage. Cologna gehörte bis zu seinem Missgeschick zu ihnen.
In der erfahrungsgemäss auf Abwarten gelaufenen Königsdisziplin kam Petter Northug zu seinem grössten Triumph. Der Norweger war zusammen mit Oesystein Pettersen schon erster im Teamsprint geworden, im Einzelsprint Dritter und Zweiter mit der Staffel. Doch Gold fehlte Northug noch in einem Distanzrennen. Diesen Makel behob der Norweger bei seinem prestigeträchtigsten Einsatz.
Axel Teichmann durfte sich zu Recht über den Gewinn der Silbermedaille freuen. Der Deutsche leitete im letzten Anstieg die Vorentscheidung ein. Teichmann war zusammen mit Tim Tscharnke schon im Teamsprint Zweiter geworden. Johann Olsson, der in der letzten Kurve Körperkontakt mit Cologna hatte, gewann Bronze. Dies zeigt, was für den Bündner möglich gewesen wäre. Olsson hatte schon in der Doppelverfolgung den 3. Rang erreicht und gehörte zum Gold-Quartett der schwedischen Staffel. GOLD - Dario Cologna siegt über 15 Km freie Technik
Olympische Winterspiele Vancouver: Herren 15 km freie Technik
Der 23-jährige Bündner deklassierte die Konkurrenz. Nach einem Drittel der Distanz übernahm er die Führung und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf 25 Sekunden aus. Der zweitklassierte Italiener Pietro Piller Cottrer musste die Überlegenheit ebenso anerkennen wie der drittklassierte Tour-de-Ski-Sieger Lukas Bauer (Tsch).
Cologna gewann für die Schweiz die bislang wertvollste Langlauf-Medaille an Olympischen Spielen. Zuvor gab es vier bronzene Auszeichnungen zu feiern; Sepp Haas (50 km 1968), die Männer- und Frauenstaffel (1972/2002) sowie von Andi Gründenfelder (50 km 1988).
Die Klassierungen von Toni Livers (12.), Remo Fischer (15.) und Curdin Perl (17.) lassen auf medaillenreiche Tage im Whistler Olympic Park hoffen. Das 15-km-Rennen galt für Cologna eigentlich als "Aufwärm-Wettkampf". Nun ist der Bündner auch Top-Favorit für die Doppel-Verfolgung vom kommenden Samstag. Auch die Staffel gehört in dieser Verfassung zu den Medaillen-Anwärtern. Weitere Informationen
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