Cologna holt zum dritten Mal die grosse Kristallkugel
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Im Norden hat es keinen Schnee. Nicht nur die Schneefälle sind gleich Null sondern auch die Temperaturen sind über dem Gefrierpunkt, was keine künstliche Beschneiung zulässt. Die Schweizer Langläufer mussten ihre Reise nach Norwegen absagen. Schliesslich nur ein kleineres Übel, da in Davos perfekte Bedingungen für Trainingseinheiten herrschen.
Dank „Snowfarming“ konnte in Davos eine grosse Menge Schnee über den Sommer aufbewahrt werden, und im Herbst, bevor negative Temperaturen eine künstliche Beschneiung erlauben, auf einer 1,3 Kilometer langen Loipe verteilt werden. Von dieser Leistung der Gemeinde Davos profitieren in erster Linie unsere Langlauf-Spitzensportler, welche bis Ende Woche auf der Loipe trainieren. „Hier können wir die schnellen Einheiten auf Ski absolvieren und finde gute Trockentrainingsverhältnisse vor. Davos ist für uns jetzt die beste Alternative!“ freut sich Guri Hetland, Cheftrainerin der Weltcup-Distanzlangläufer. Während die meisten Teams verzweifelt auf Schnee warten, können sich Cologna & Co. dieses Jahr zu Hause auf einer sehr gut präparierten Loipe auf die Weltcup-Saison vorbereiten. „Vielen Dank an Norbert Gruber und sein Team von den Werkbetrieben der Gemeinde Davos, welches die Loipe präpariert. Morgen Donnerstag werden sie wieder im Einsatz sein und weiteren übersommerten Schnee auf der Loipe verteilen,“ sagt Guri Hetland.
À propos Weltcup: Am Donnerstagnachmittag entscheidet die FIS, wo und ob überhaupt der Weltcup-Auftakt vom 19. – 20. November stattfinden wird. Es wird zurzeit eine Alternative zu Beitostoelen gesucht, weil dort die Landschaft noch grün wie im Spätsommer aussieht.
Quelle: Swiss Ski
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